FSJler 2019/2020

Ich heiße Mats Bosse und bin 19 Jahre alt. In meinem FSJ bin ich beim Sportbund Heidekreis und in der Grundschule Süd in Walsrode tätig. Meine Aufgaben beim Sportbund sind u. a. das Bewerben der J-Teams (Juniorteams), die Betreuung der Spieleausleihe, die Pflege unserer Homepage und unserer Facebook-Seite und die Unterstützung der Referent*innen bei Lehrgängen. In der Grundschule betreue ich die Kinder beim Mittagessen und bei den Hausaufgaben. Danach führe ich ein Sportangebot mit kleinen Sportspielen durch, bei welchem ich den Kindern aber auch die Anfänge verschiedener Sportarten zeige. Ich habe mich für ein FSJ im Sport entschieden, um den Bereich des organisierten Sports besser kennenzulernen und Erfahrungen aller Art zu sammeln. An meinem FSJ gefällt mir vor allem die Vielseitigkeit und die Teilnahme an verschieden Lehrgängen. Es bietet auch viele Vorteile im Hinblick auf ein späteres Studium oder eine Ausbildung. Es zeigt z.B., dass man sich freiwillig sozial engagiert und viel Praxiserfahrung gesammelt hat. Zudem gilt die Dauer des FSJs als Wartezeit auf einen Studienplatz. Während dieses Jahres habe ich die Möglichkeit, an einem Übungsleiter-C-Lehrgang teilzunehmen, der sich aus drei (im Jahr verteilten) Seminarwochen zusammensetzt. Zusätzlich kann ich weitere Seminare wählen, die z.B. das Thema „Nachhaltigkeit im Sport“ betreffen. In der Woche arbeite ich in der Regel von 8-16 Uhr, freitags bis 13 Uhr. Zudem werde ich teilweise an Wochenenden eingesetzt.

 

Ich heiße Jakob Schoechert und bin 19 Jahre alt. In meinem FSJ bin ich beim TV Jahn Walsrode und in der BBS Walsrode tätig. Meine Aufgaben sind hauptsächlich die Mitgliederverwaltung und die Unterstützung der Trainer in verschiedenen Sportarten. Ich habe mich speziell für das FSJ im Sport entschieden, da ich privat sehr gerne Sport treibe. Außerdem hat es mich sehr interessiert, welche Strukturen in einem Sportverein dieser Größe vorzufinden sind. Am besten an meinem FSJ gefällt mir der Kontakt zu vielen netten Menschen im Sportbereich und im Verein. Die Wertschätzung durch die Kinder macht mich auch immer wieder glücklich. Nicht so gut gefallen mir dagegen die Arbeitszeiten in den Abendstunden. Ein FSJ bietet zudem viele Vorteile für eine spätere Ausbildung oder ein Studium. Neben der Lebens- und Berufserfahrung und einem positiven, ehrenamtlichen Eintrag im Lebenslauf, wird die Zeit als Wartesemester für ein Studium angerechnet. In diesem Jahr habe ich zusätzlich die Möglichkeit, an verschiedenen Seminaren teilzunehmen. Drei Seminare sind bereits vom Träger ASC Göttingen fest eingeplant. Dabei kann ich die Übungsleiter-C-Lizenz erwerben. Des Weiteren habe ich die Möglichkeit, ein DLRG-Abzeichen und einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen. Meine Arbeitszeiten sind flexibel. In der Woche habe ich Geschäftszeiten aber auch Sportzeiten, die teilweise vor- aber auch nachmittags sind. An Wochenenden arbeite ich eher selten.

 

Ich heiße Julius Bausch und bin 19 Jahre alt. Da ich letztes Jahr schon ein BFD an der KGS Schwarmstedt gemacht habe, wollte ich nun herausfinden, ob auch das Grundschullehramt etwas für mich ist. In meinem diesjährigen FSJ bin ich hauptsächlich beim SVN Buchholz/Aller, jedoch auch in der Heinz-Heyder-Grundschule tätig. Dort betreue und trainiere ich mithilfe von weiteren Trainern verschiedene Sportgruppen. An meinem FSJ gefällt mir besonders, dass ich erste eigene Erfahrungen bei der Arbeit mit Grundschulkindern sammle. Trotzdem finde ich, dass FSJler noch mehr Verantwortung und Vertrauen bekommen könnten. Es gibt mehrere Aufgabenbereiche in der Schule, gerade bei dem derzeitigen Lehrermangel, die die FSJler übernehmen könnten und somit auch den Alltag des Lehrers noch besser kennen lernen würden. Ein FSJ im Sport bietet viele Vorteile im Hinblick auf ein späteres Studium oder eine Ausbildung. Ein Vorteil ist, dass man „gehobene“ Wartesemester bekommt. Der FSJler hat später also bessere Chancen, einen Studienplatz zu bekommen, als eine Person, die vorher kein FSJ gemacht hat. Während des FSJs benötigt man 20 Seminartage. Bei einigen Seminaren kann man sogar verschiedene Lizenzen erwerben. Meine Arbeitszeiten sind sehr unterschiedlich. Ich fange zwischen 7:45 Uhr und 11:30 Uhr an und höre zwischen 12:30 Uhr und 18:30 Uhr wieder auf. Teilweise arbeite ich auch an den Wochenenden.

 

Ich heiße Dimo Möller und bin 18 Jahre alt. Ich bin im Handballverein bei der HSG Heidmark tätig. Meine Aufgaben sind zum größten Teil das Betreuen von Mannschaften im Verein, sowie AGs an Schulen. Ich habe mich für ein FSJ im Sport entschieden, da ich sehr gerne mit Kindern zusammenarbeite und selber auch Handball spiele. Während des Jahres habe ich also die Möglichkeit, mein Hobby als Haupttätigkeit auszuüben und dabei auch noch den Verein zu unterstützen. Den Spaß und die Motivation, welche die Kinder mitbringen, habe ich auch und somit macht das gemeinsame Trainieren sehr viel Spaß. Nicht so gut finde ich, dass man am Wochenende während der Saison eigentlich dauerhaft unterwegs ist, vor allem wenn man auch noch selber spielt. Daran muss man sich zunächst gewöhnen. Im Hinblick auf ein späteres Studium oder eine Ausbildung ist ein FSJ deshalb hilfreich, da man seine Sozialkompetenz deutlich verbessern kann. Spätere Arbeitgeber merken auf diese Weise zudem, dass du dich gerne sozial engagierst. Während des FSJ habe ich die Möglichkeit, an Trainerlehrgängen und individuell wählbaren Seminaren, welche jedes mögliche Thema betreffen können, teilzunehmen. Dort ist man mit anderen FSJlern zusammen und lernt neue Freunde kennen. Meine Arbeitszeiten in der Woche sind hauptsächlich am Nachmittag und Abend, also während der Trainingszeiten der Kinder. Die Trainingsvorbereitung kann ich jedoch flexibel durchführen. Während der Saison ist man am Wochenende viel unterwegs.

 

Ich heiße Lennard Ulbricht und bin 18 Jahre alt. Meine Einsatzstelle ist die SG Bomlitz-Lönsheide e.V. Ich bin in allen Sportsparten als unterstützende Kraft tätig und pflege das Waldstadion in Bomlitz. Ich habe mich für ein FSJ im Sport entschieden, da ich nach meinem Abitur noch keine konkreten Vorstellungen über meine berufliche Zukunft hatte. Außerdem mache ich damit den ersten Schritt in die Arbeitswelt und kann mich körperlich fit halten. Die Verbindung zwischen Sport und Arbeit, sowie der Kontakt zu unterschiedlichen Menschen, gefällt mir an meinem FSJ am meisten. Nicht so gut finde ich dagegen, dass im Verein der Sinn und Zweck eines freiwilligen sozialen Jahres nicht kommuniziert wird. Im Hinblick auf eine spätere Ausbildung oder ein Studium bietet mir das FSJ Erfahrungen im Umgang mit Menschen. Während des FSJs habe ich die Möglichkeit, mich durch Lehrgänge weiterzubilden, z.B. mit dem Erwerb der C-Trainer-Lizenz. Diese Seminare finden in drei nicht aufeinander folgenden Wochen statt und sind an einen festen Standort gebunden. Meine Arbeitszeiten sind fest geregelt, aber mein Arbeitgeber ist offen für Veränderungen des Dienstplanes. Ich arbeite 39 Stunden in der Woche.

 

Ich heiße Hannes Grittner und bin 19 Jahre alt. Mein FSJ habe ich von 2018 bis 2019, also im letzten Schuljahr, gemacht. Ich war bei der HSG Heidmark tätig. Dort leitete ich Schul-AGs, trainierte Mannschaften, die ich am Wochenende betreute und machte Sport im Kindergarten. Ich entschied mich für ein FSJ im Sport, da mir sowohl die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als auch die Arbeit im Verein und in der Schule Spaß macht. Mir gefällt die Pädagogik im Allgemeinen und das Trainieren am besten. Welche Vorteile einem das FSJ im Sport bietet, kommt meiner Meinung nach darauf an, was man studieren möchte. Während des FSJs hat man die Möglichkeit, an vielen Seminaren teilzunehmen. Es werden C-Trainer-Lehrgänge angeboten. Ich zum Beispiel habe eine Handballtrainer-C-Lizenz gemacht. Zusätzlich hat man noch frei wählbare Seminartage zur Verfügung, welche man z.B. mit ein paar kurzen sportlichen Seminaren füllen kann. Meine Arbeitszeiten waren festgelegt. Jeden Tag, sowohl in der Woche als auch an Wochenenden mal mehr, mal weniger Stunden.